Ablative Laserbehandlung im Gesicht – Hauterneuerung mit moderner Lasertechnologie

Eine ebenmäßige, glatte Haut verändert sich im Laufe der Jahre. Sonneneinstrahlung, natürliche Hautalterung, Aknenarben und andere Hautveränderungen können zu Fältchen, unregelmäßiger Hautstruktur, Pigmentveränderungen oder sichtbaren Narben führen.

Eine Möglichkeit zur gezielten Hauterneuerung ist die ablative Laserbehandlung. Dabei werden oberflächliche Hautschichten kontrolliert abgetragen und gleichzeitig Regenerationsprozesse in der Haut angeregt.

Was bedeutet „ablativ“?

Bei einer ablativen Laserbehandlung wird Laserenergie gezielt in der Haut eingesetzt, um wasserhaltiges Gewebe kontrolliert zu verdampfen bzw. abzutragen.

Im Gegensatz zu nicht-ablativen Verfahren entsteht dabei eine gewollte oberflächliche Hautverletzung. Anschließend beginnt ein natürlicher Heilungs- und Erneuerungsprozess.

Je nach Lasersystem, Behandlungsziel und gewählten Einstellungen kann die Behandlung unterschiedlich intensiv durchgeführt werden.

Zu den bekannten ablativen Lasersystemen gehören insbesondere der CO₂-Laser (10.600 nm) und der Er:YAG-Laser (2.940 nm).

Wofür kann ein ablativer Gesichtslaser eingesetzt werden?

Eine ablative Laserbehandlung kann – abhängig vom individuellen Hautbefund – insbesondere bei folgenden Hautproblemen infrage kommen:

  • feinen Linien und Fältchen
  • lichtgeschädigter und gealterter Haut
  • unregelmäßiger oder grober Hautstruktur
  • bestimmten Aknenarben und anderen atrophen Narben
  • ausgewählten Pigment- und Altersveränderungen der Haut
  • zur allgemeinen Verbesserung der Hautoberfläche und des Hautbildes

Welche Behandlung geeignet ist, sollte immer nach einer persönlichen ärztlichen Untersuchung entschieden werden.

Vollablativ oder fraktioniert – was ist der Unterschied?

Bei einer vollablativen Behandlung wird die behandelte Hautoberfläche flächiger abgetragen. Dadurch kann eine intensive Hauterneuerung erreicht werden, gleichzeitig sind aber Heilungszeit und Nebenwirkungsrisiken höher.

Bei der fraktioniert-ablativen Laserbehandlung werden dagegen viele kleine mikroskopische Behandlungszonen erzeugt. Zwischen diesen Zonen bleibt unbehandeltes Gewebe erhalten, von dem aus die Regeneration unterstützt wird.

Welche Variante sinnvoll ist, hängt unter anderem von Hauttyp, Hautzustand, Behandlungsregion, gewünschtem Ergebnis und akzeptabler Ausfallzeit ab.

Wie wirkt die Behandlung?

Die kontrollierte thermische bzw. ablative Wirkung des Lasers führt zunächst zur gezielten Behandlung der Hautoberfläche. Gleichzeitig können – abhängig vom verwendeten System und der Behandlungstiefe – Umbauprozesse im darunterliegenden Gewebe angeregt werden.

Während der anschließenden Heilungsphase erneuert sich die Haut. Der Remodeling-Prozess kann sich über Wochen bis Monate fortsetzen.

Das Ziel ist ein gleichmäßigeres, glatteres und verfeinertes Hautbild. Das tatsächliche Ergebnis ist jedoch individuell unterschiedlich.

Wie läuft eine Behandlung ab?

Vor jeder Behandlung erfolgt zunächst eine ärztliche Beratung und Untersuchung. Dabei werden Hauttyp, Hautveränderungen, Medikamente, Vorerkrankungen, Neigung zu Pigmentstörungen oder Narbenbildung sowie mögliche Kontraindikationen berücksichtigt.

Vor der Laserbehandlung wird die Haut sorgfältig gereinigt. Je nach Umfang und Intensität der Behandlung kann eine geeignete lokale Betäubung bzw. ein entsprechendes Schmerzmanagement erforderlich sein.

Anschließend werden die vorgesehenen Hautareale mit individuell angepassten Laserparametern behandelt.

Die Dauer hängt von Größe und Anzahl der behandelten Bereiche sowie von der gewählten Behandlungsmethode ab.

Was passiert nach der Behandlung?

Nach einer ablativen Laserbehandlung sind Rötung, Wärmegefühl, Brennen und Schwellung zunächst erwartbare Reaktionen. Je nach Intensität können außerdem Nässen, Krustenbildung und Schuppung auftreten.

Die behandelte Haut benötigt anschließend Zeit zur Regeneration. Die Ausfallzeit kann bei einer oberflächlichen fraktionierten Behandlung relativ kurz sein, bei intensiveren oder vollablativen Verfahren jedoch deutlich länger dauern.

Die genaue Nachsorge wird individuell festgelegt.

Sonnenschutz ist besonders wichtig

Nach einer ablativen Laserbehandlung reagiert die Haut besonders empfindlich auf UV-Strahlung. Konsequenter Sonnenschutz ist deshalb ein wesentlicher Bestandteil der Nachbehandlung.

Direkte intensive Sonnenexposition sollte vermieden und ein geeigneter Breitband-Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor verwendet werden.

Dies ist unter anderem wichtig, um das Risiko postinflammatorischer Pigmentveränderungen zu reduzieren.

Welche Risiken und Nebenwirkungen gibt es?

Eine ablative Laserbehandlung ist ein medizinisches Verfahren und nicht frei von Risiken.

Neben vorübergehender Rötung, Schwellung, Brennen, Krustenbildung und Hautempfindlichkeit können unter anderem Hyper- oder Hypopigmentierungen, länger anhaltende Rötungen, Infektionen, Reaktivierung von Herpes simplex, verzögerte Wundheilung und in seltenen Fällen Narbenbildung auftreten.

Das individuelle Risiko kann unter anderem vom Hauttyp, der Behandlungstiefe, der behandelten Region, Vorerkrankungen und dem Verhalten während der Heilungsphase abhängen.

Aus diesem Grund sind eine sorgfältige ärztliche Indikationsstellung, Aufklärung und Nachsorge besonders wichtig.

Für wen ist eine ablative Laserbehandlung nicht geeignet?

Nicht jede Haut und nicht jeder Zeitpunkt eignet sich für eine ablative Behandlung. Beispielsweise können aktive Hautinfektionen, offene Wunden, bestimmte Hauterkrankungen, ausgeprägte Neigung zu problematischer Narbenbildung oder bestimmte Medikamente gegen eine Behandlung sprechen.

Auch bei Schwangerschaft sowie bei bestimmten Vorerkrankungen oder Medikamenteneinnahmen muss individuell geprüft werden, ob und wann eine Laserbehandlung sinnvoll ist.

Wie viele Behandlungen sind notwendig?

Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Eine intensivere ablative Behandlung kann bereits nach einer Sitzung eine sichtbare Veränderung bewirken. Bei anderen Indikationen oder bei schonenderen fraktionierten Verfahren können mehrere Sitzungen sinnvoll sein.

Behandlungsanzahl und Abstand werden individuell anhand des Hautbefundes und des Therapieziels festgelegt.

Ablative Laserbehandlung bei Ästhetik & Laserzentrum Brake

In unserer Praxis steht vor jeder Laserbehandlung eine individuelle ärztliche Beratung und Beurteilung der Haut.

Gemeinsam besprechen wir, welches Verfahren für den jeweiligen Hautbefund geeignet ist, welche Ergebnisse realistisch zu erwarten sind und welche Ausfallzeit und Nachsorge berücksichtigt werden müssen.

Ästhetik & Laserzentrum Brake
Am Ahrenshof 2
26919 Brake

Beratung nach Vereinbarung